Quelle: Wccftech, 31. März 2026
Die PlayStation 6 ist noch nicht angekündigt — aber die Preisdiskussion hat längst begonnen. RAM-Knappheit, KI-getriebene Komponentennachfrage und ein strukturell schrumpfender Konsolenmarkt machen eine einfache Rechnung kompliziert: Was ein System kosten muss, um profitabel zu sein, und was Käufer noch akzeptieren, driften auseinander.
Wedbush-Analyst Michael Pachter bringt die Zahl in Umlauf: 1.000 Dollar für die PS6 beim Launch. Die Begründung ist nicht hysterisch — Sony konkurriert auf dem RAM-Markt mit KI-Infrastruktur, Rechenzentren und Smartphone-Herstellern. Wer den Zuschlag will, zahlt. Und diese Kosten landen irgendwo.
Das eigentliche Argument dahinter ist älter als die PS6-Diskussion. Jeder Konsolenzyklus ist kleiner als der vorherige — weniger Käufer, höhere Preise, längere Zyklen. Ein System, das bei Launch 1.000 Dollar kostet, könnte der Punkt sein, an dem ein relevanter Teil der Zielgruppe aussteigt. Pachters Antwort darauf: Game Streaming. Kein Gerät, kein Upgrade-Zwang, kein Preisschock.
Ob das stimmt, ist offen. Pachters Prognosen haben eine bekannt gemischte Bilanz — von GTA VI bis Game Pass. Aber die strukturelle Frage, die er stellt, ist unabhängig davon real: Wenn Komponenten teurer werden und die Käuferbasis kleiner, wer trägt dann noch einen Konsolenmarkt?
Für den Gebrauchtmarkt bedeutet das kurzfristig eines: PS5-Hardware bleibt länger relevant als erwartet. Wer jetzt kauft, kauft nicht ins Auslaufmodell — sondern in eine verlängerte Generation.
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