M5 Ultra & M5 Max: Apple packt das Monster-Upgrade im Mac Studio aus

Kurz ausgepackt: Die Gerüchteküche hat Pause, jetzt sprechen die Datenblätter. Apple hat den neuen Mac Studioenthüllt und verpasst seinem kompakten Kraftpaket die frischen Prozessoren M5 Max und den atemberaubenden M5 Ultra. Die Botschaft aus Cupertino ist eindeutig: Der Mac Studio wird voll und ganz auf lokale KI-Power, brachiale Grafik und schwindelerregende Arbeitsspeicher-Größen getrimmt.

Quad-Die-Power & KI direkt auf dem Schreibtisch

Apple lässt bei der Hardware nichts anbrennen. Der M5 Ultra verbindet erstmals über eine neue UltraFusion-Generation zwei M5-Max-Dual-Die-Chips zu einer massiven Quad-Die-Architektur. Das Ergebnis? Bis zu 36 CPU-Kerne und bis zu 80 GPU-Kerne.

Doch der eigentliche Star der Show sind die neuen Neural Accelerators, die Apple direkt in jeden einzelnen GPU-Kern gepflanzt hat. Zusammen mit einer unfassbaren Speicherbandbreite von 1,2 TB/s bedeutet das: Bei lokalen KI-Workloads und der Berechnung riesiger Sprachmodelle (LLMs) schiebt der M5 Ultra bis zu 4,3-mal mehr KI-Compute-Leistung durch als noch der M3 Ultra. Cloud-Token zählen? Adieu. Wer möchte, kann sogar mehrere Mac Studios über Thunderbolt 5 und RDMA zu einem riesigen KI-Cluster zusammenschließen.

Bis zu 512 GB RAM: Aber das hat seinen Preis

Auch in Sachen Arbeitsspeicher sprengt Apple die gewohnten Grenzen:

  • M5 Max: Bietet bis zu 128 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher und 614 GB/s Bandbreite – perfekt für Videoprofis, 3D-Artists und Entwickler.

  • M5 Ultra: Startet bei großzügigen RAM-Konfigurationen und lässt sich auf bis zu 512 GB Arbeitsspeicheraufbohren (die 512-GB-Spitzenversion schlägt allerdings erst im Oktober auf).

Zusätzlich spendiert Apple der Kiste eine extrem schnelle PCIe-Gen-6-SSD (bis zu doppelt so schnell wie bisher), Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und bis zu sechs Thunderbolt-5-Ports, die Bandbreiten bis zu 120 Gbit/s stemmen. Beim M5 Ultra lassen sich so schlappe acht Displays gleichzeitig befeuern.

Was kostet der Spaß?

Wer die absolute Speerspitze will, muss wie gewohnt tief in die Tasche greifen. Das Basismodell des Mac Studio mit M5 Max startet bei 2.999 Euro. Wer das volle Brett mit M5 Ultra wählt, landet schnell jenseits der 10.000-Euro-Marke (die 256-GB-RAM-Variante schlägt etwa mit 10.999 Euro zu Buche). Die Auslieferung startet am 22. September.

Dispatch-Fazit

Mit dem Mac Studio (2026) macht Apple endgültig klar, wo die Reise hingeht: KI-Entwicklung und schwere Pro-Workloads gehören nicht mehr zwingend ins Rechenzentrum, sondern direkt auf den Schreibtisch. Für Ottonormalverbraucher ist das Teil völlig drüber, aber für Tech-Enthusiasten, Datenwissenschaftler und Creatives schüttet Apple hier einen Eimer reinste Zukunfts-Hardware aus.

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