Lenovo hat das ThinkBook 16 Gen 9 IPL offiziell auf den Markt gebracht — ein 16-Zoll-Business-Laptop auf Basis von Intels neuen Panther-Lake-Prozessoren, mit bis zu 32GB DDR5-RAM, 120Hz-Display im 16:10-Format, WiFi 7 und einem 71Wh-Akku. Auf dem Papier ein solides Update. In der Praxis ist die Geschichte etwas komplizierter.
Der Haken steckt im Prozessor. Trotz des neueren Panther-Lake-Chips schneiden der Core Ultra 5 325 und der Core Ultra 7 355 in Benchmarks schlechter ab als der ältere Core 7 240H, der im Vorgängermodell mit Arrow-Lake-Prozessor verbaut ist. Wer also "Gen 9" liest und automatisch "schneller" denkt, liegt hier falsch. Panther Lake ist auf Effizienz optimiert — nicht auf rohe Leistung.
Was das ThinkBook 16 Gen 9 IPL trotzdem interessant macht: RAM und Speicher sind vom Nutzer aufrüstbar — M.2-2242- und M.2-2280-Slots sind vorhanden. In einer Zeit, in der Hersteller Komponenten zunehmend verlöten, ist das ein echtes Argument für Langlebigkeit. Wer heute mit 16GB startet und in zwei Jahren auf 32GB aufrüsten will, kann das ohne Werkstatt.
Das Einstiegsmodell startet bei 1.288 Euro — mit Core Ultra 5 325, 16GB RAM und 256GB Speicher. Für ein Business-Laptop mit aufrüstbarem RAM, WiFi 7 und Panther-Lake-NPU ist das ein vertretbarer Preis. Wer maximale CPU-Leistung braucht, greift zur Vorgängergeneration. Wer ein langlebiges, wartungsfreundliches Arbeitsgerät sucht, schaut hier zweimal hin.
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