Quelle: heise online / c't, 25. März 2026
Intel bringt zwei neue Arc-Pro-Grafikkarten für Workstations: die Arc Pro B70 und die schwächere Arc Pro B65 — beide mit jeweils 32 GByte Grafikspeicher, ausgelegt für speicherhungrige KI-Workloads.
Das ist kein Gaming-Release. Das ist ein klarer Angriff auf Nvidias Workstation-Segment — und der Ansatz ist interessant: Laut Intel erlaubt der größere Speicher der Arc Pro B70 beim Sprachmodell Llama 3.1 ein bis zu 2,2-mal so großes Kontextfenster pro GPU.
Mehr Kontext bedeutet bessere Ausgaben, weniger Kompromisse. Für alle, die lokal mit LLMs arbeiten, ist das eine relevante Zahl.
Der Haken: Die B70 läuft mit 230 Watt TDP — deutlich mehr als Nvidias RTX Pro 4000 mit 140 Watt. Intel kauft Performance mit Stromverbrauch. Ob das ein fairer Tausch ist, werden unabhängige Tests zeigen müssen.
Was bleibt: Der Markt für KI-taugliche Workstation-GPUs bewegt sich. Nvidia ist nicht mehr allein. Und wer heute eine gebrauchte Arc-Karte der ersten Generation kauft, sollte wissen — das hier ist eine andere Liga.
0 Kommentare