Quelle: Focus, heise u.a., April 2026
Die letzte Stufe der EU-Universal-Ladegerät-Richtlinie tritt in Kraft: Ab dem 28. April dürfen in der EU nur noch Notebooks verkauft werden, die sich über USB-C laden lassen. Was viele nicht auf dem Schirm haben: Verbraucher können ihr neues Notebook standardmäßig ohne Netzteil kaufen i— und die meisten Hersteller werden genau das tun, weil zwei Liefervarianten zu aufwendig sind.
Das klingt nach Vereinfachung. Ist es auch — mit einem Haken. Ein typisches Smartphone-Kabel hält nur 15 bis 25 Watt aus. Wer ein Notebook laden will, muss auf die Kennzeichnung „Extended Power Range (EPR)" achten. Wer das nicht weiß, kauft das falsche Kabel — im besten Fall lädt der Akku langsamer, im schlechtesten gar nicht.
Was das bedeutet: Die EU löst ein echtes Problem, schiebt dabei aber Verantwortung auf den Käufer. Wer demnächst ein Notebook kauft, sollte das Kleingedruckte auf der Verpackung lesen — und ein EPR-zertifiziertes Ladegerät einplanen.
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